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6G-Forschung in Deutschland hat begonnen

Aktualisiert: 3. Jan. 2022


In Deutschland ist das 5G-Netz immer noch nicht flächendeckend etabliert und trotzdem startet Mitte August bereits die 6G-Forschung, verkündete das Bundesministerium für Bildung und Forschung.


Im Gegensatz zum aktuellen 5G-Standard ist es mit 6G möglich, in Echtzeit zu kommunizieren und Geräte zu steuern. Das ist vor allem interessant für die Automobilbranche und das Gesundheitssystem. Die schnelle Datenübertragung und das ausbauen einer effizienteren Infrastruktur stehen im Mittelpunkt. Es wird aber auch geforscht, wie Cyberangriffe erfolgreicherer abgewehrt werden können. Wie viel Energie das neue 6G-Netz verbraucht, wird im Sinne der Nachhaltigkeit zusätzlich berücksichtigt.


Im Zuge der 6G-Forschung sollen auch Start-Ups in der Forschung mit Fördergeldern unterstützt werden. Forschung und Industrie sollen eng zusammenarbeiten, um neue und innovative Ideen schnell umzusetzen.

In bundesweit vier Standorten wird die Zukunftstechnologie 6G erforscht. Je ein 6G-Forschungs-Standort entsteht unter der Planung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik, der Technischen Hochschule Aachen und den Technischen Universitäten Dresden/ München.

„6G wird die mobile Höchstleistungsdatentechnologie der Zukunft sein und unsere Kommunikation im nächsten Jahrzehnt noch einmal revolutionieren. 6G wird dabei voraussichtlich schon ab 2030 das zentrale Nervensystem unseres vernetzten Lebens bilden und es ermöglichen, Daten mehr als 100 Mal schneller zu übertragen als mit 5G, bei gleichzeitig höherer Energieeffizienz und Ausfallsicherheit”, teilte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek mit.

Deutschland möchte sich laut dem Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel setzen, bei den Technologieanbietern eine führende Rolle einzunehmen und frühzeitig den Wandel mitzugestalten.

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